Freitag, 20. Oktober 2017   admin   

Abklärung einer Hörschwäche



Eine Hörschwäche erkennt man nicht einfach so. Denn häufig tritt sie schleichend auf und ihre Entwicklung zieht sich über viele Jahre hin. Meist sind es dann Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen, die es zuerst merken, wenn jemand nicht mehr ganz Ohr ist und sich immer mehr von seiner Umwelt isoliert. Zum Beispiel weisen Nachbarn auf die hohe Lautstärke des Fernsehers hin. Oder man überhört das Telefon oder das Klingeln an der eigenen Haustür. Und das immer häufiger. Diese Signale sollte man ernst nehmen.


Typische Anzeichen für Hörschwächen sind:

  • Fernsehen oder Radio so laut drehen, dass andere sich beschweren
  • sich beim Hören sehr anstrengen und konzentrieren müssen
  • bei Unterhaltungen ständig missverstehen
  • ein Ohr bevorzugen
  • ständig Menschen bitten, etwas Gesagtes noch einmal zu wiederholen
  • sich aus sozialen Kontakten zurückziehen

Sobald man solche Signale bei sich oder anderen feststellt, gibt es nur einen Weg: den Gang zum Hörakustiker oder zum Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Arzt.


Wie hört ein Schwerhöriger?

Jeder kennt wahrscheinlich den Effekt, wenn sich zwei Menschen in einem anderen Raum unterhalten. Man hört es zwar durch die Wand hindurch, jedoch ziemlich dumpf, und versteht kein Wort. So etwa hört ein Mensch, der einen Hörschaden im Hochtonbereich hat.