Sonntag, 29. Mai 2016   admin   

BAHA




Hörgerät BAHA



Bone Anchored Hearing Aid
Knochenverankertes Hörgerät



Für Einseitige Gehörlosigkeit:

Hörsystem mit Übertragung auf das gesunde Ohr!


Für Schallleitungs-Schwerhörigkeit:

Hörsystem für die Verstärkung der Schallwellen bei Gehörgang- oder Mittelohrdefekten!


Das BAHA  (= Bone Anchored Hearing Aid )  wurde vor über 40 Jahren in Schweden als Nebenprodukt der Zahnimplantate von der Firma Branemark entwickelt. Man stellte fest, dass die Übertragung von mechanischen Schwingungen auf den Knochen direkt vom Innenohr (Hörschnecke, Cochlea) aufgenommen werden können. Mit dem BAHA können also Schallwellen aus der Luft über ein Mikrophon aufgenommen und in Vibrationen umgewandelt und über eine kleine 4 mm lange Titanschraube auf den Schädelknochen übertragen werden.

Das Einpflanzen der kleinen Titanschraube erfolgt in einer kurzen Operation von etwa 20-30 Minuten, in Lokalanästhesie und in einem kurzen Dämmerschlaf. Dies ist für die Patienten sehr angenehm. Der Eingriff erfolgt ambulant. Das Autofahren ist am OP-Tag aber nicht erlaubt. Das Implantieren der Schraube ähnelt also sehr dem Eingriff beim Zahnarzt.


BAHA Hörgerät aussen getragen

BAHA System mit den drei Komponenten Titanschraube (Knochenverankerung), Aufsatz mit Schnappverschluss (ragt durch die Haut nach aussen) und dem Hörgerät selbst (v.l.n.r.)


Indikationen:

Schallleitungs-Schwerhörigkeit

Es spielt keine Rolle, was die Ursache dieser Art von Schwerhörigkeit darstellt. Dies können sein:

  • Fehlendes Ohr seit Geburt
  • Fehlender Gehörgang seit Geburt
  • Zustand nach Mittelohrentzündung
  • Loch im Trommelfell
  • Zerstörte Mittelohrknöchelchen
  • Verwachsungen im Mittelohr
  • Zustand nach Mittelohr-OP:
    Bsp. Steigbügel-OP
    Bsp. Radikal-OP

Welche Funktion hat das menschliche Mittelohr?

Unser Mittelohr dient der Schallübertragung der Schallwellen aus der Luft in die Flüssigkeitswellen im Innenohr. Ohne Mittelohr würde unser flüssigkeitsgefülltes Innenohr dem Eintritt des Luftschalls einen so großen akustischen Widerstand (Impedanz) entgegensetzen, dass 98% des Schalls reflektiert würden. Das intakte Mittelohr hingegen überwindet diesen Widerstand (Impedanzverarbeitung), so dass 60 Prozent des Schalls in das Innenohr eintreten. Diese Funktion nennt man "Impedanzanpassung".

Ist die Funktion des Mittelohres gestört, kommt es zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit, auch Mittelohrschwerhörigkeit (Sound conduction hearing loss) genannt.

Im Tonaudiogramm ist die Schallleitungsschwerhörigkeit daran zu erkennen, dass die Knochenleitungskurve (entspricht dem Innenohr) und die Luftleitungskurve getrennt verlaufen. Die Differenz der beiden Linien nennt man Air-Bone Gap (ABG). Je grösser der ABG desto mehr blockiert das mechanische System von Trommelfell und Gehörknöchelchen die Übertragung. Bei etwa 55 bis 60 dB ABG liegt ein vollständiger Block vor.

Wenn zusätzlich eine sensorineurale Schwerhörigkeit (Innenohrschwerhörigkeit oder zentrale Schwerhörigkeit) vorliegt, spricht man von einer kombinierten Schwerhörigkeit. Im Hörtest erkennt man das am Abweichen der Knochenleitungskurve nach unten.


Wer braucht ein knochenverankertes Hörgerät?

Die meisten Schwerhörigen unserer Bevölkerung leiden an einer Innenohrschwerhörigkeit, wie beispielsweise der Altersschwerhörigkeit oder der Lärmschwerhörigkeit. Ein Teil diese Patienten kann erfolgreich mit einem Luftleitungshörgerät versorgt werden. Dieses gibt die Schallenergie über ein im Gehörgang befindliches Ohrpassstück über die Luft an das Mittelohr weiter.

Anders ist die Situation bei einer nicht geringen Zahl von Patienten mit Mittelohrschwerhörigkeiten, bei denen die Versorgung mit solchen Luftleitungshörgeräten nicht ausreichend oder gar nicht möglich ist. Dazu zählen unter anderem Patienten mit Ohrfehlbildung und nicht angelegtem Gehörgang ("Atresie"). Eine solche Fehlbildung tritt am häufigsten ohne erkennbare Ursache auf. Sie kommt aber auch im Rahmen von Syndromen vor, wie zum Beispiel dem Franceschetti-Syndrom oder dem Goldenhar-Syndrom, oder auch mutagen durch während der Schwangerschaft verabreichte Medikamente, wie zum Beispiel Thalidomid (Contergan ®). Glücklicherweise ist die Innenohrfunktion bei den allermeisten dieser Patienten normal, so dass ausschließlich eine maximale Schallleitungsschwerhörigkeit vorliegt.

Zu einer anderen Indikationsgruppe gehören Patienten mit einer chronischen Mittelohrentzündung (Otitis media) oder einer chronischen Gehörgangsentzündung (Otitis externa), deren Zustand sich medikamentös oder operativ nicht weiter verbessern lässt. Diese Patienten können in der Regel ein Luftleitungshörgerät wegen einer immer wieder auftretenden Ohrsekretion oder aber wegen akustischer Rückkopplung (Feedback) nicht tragen. Oft führen die Fremdkörper (Hörgeräte) im Gehörgang dann zu immer wieder kehrenden Entzündungen. Dies verunmöglicht das Tragen von konventionellen akustischen Hörgeräten. Hier hilft das BAHA sehr: die implantierte Knochenschraube hat keinerlei Verbindung zum Mittelohr. Sie wird hinter dem Ohr im Haarbereich in den harten und dicken Knochen des Schädels eingepflanzt.


BAHA contact
Schematische Darstellung der Knochenverankerung des BAHA-Systems. Die direkte Verbindung des Hörgerätes (Soundprozessors) über den Aufsatz zur Knochenschraube ermöglicht die optimale Weitergabe von Vibrationen.


BAHA attract
Je nach Grad und Art der Schwerhörigkeit kann alternativ auch eine magnetische Anhaftung des Hörgerätes erfolgen. Hier entfällt der evtl. als störend empfundene, aus der Haut ragende Schnappverschluss.


Einseitige Gehörlosigkeit

Viele tausend Menschen leben in der Schweiz mit einer einseitigen Gehörlosigkeit oder hochgradigen Schwerhörigkeit. Bisher konnte diesen Menschen wenig geholfen werden. Die Versorgung mit einem beidseitigen Hörsystem mit Übertragung auf das gesunde Ohr (CROS-Versorgung) über ein Kabel in der Brille oder über den Nacken war klar unbefriedigend. Diese CROS-Systeme werden selten getragen.

Mit dem BAHA steht jetzt eine hervorragende Lösung zur Verfügung.

Funktion des BAHA als CROS:

  • Implantation der BAHA-Schraube auf der tauben Seite
  • Die Vibrationen des BAHA pflanzen sich über den harten Schädelknochen auf die Gegenseite fort und werden dort vom gesunden Ohr gehört. Damit kann der Patient auf der gehörlosen Seite sogar Flüstern verstehen. Die Zufriedenheit der Patienten ist sehr gross.

Neu ist die Versorgung von einseitigen Ertaubungen (engl. Single Sided Deafness) mit einem knochenverankerten Hörgerät als CROS über die Knochenleitung. CROS steht für Contralateral Routing of Signals: Das bedeutet, die Schallsignale werden von der tauben Seite auf die gesunde hörende Seite übergeleitet.

Vibrationen pflanzen sich über den harten Schädelknochen auf die Gegenseite fort


In herkömmlicher Weise geschieht dies über ein elektrisches Kabel von einem am tauben Ohr getragenen Mikrofon zu einem Hörgerät auf der gesunden Seite. Das Problem mit dieser herkömmlichen Versorgung besteht darin, dass dem Patienten jede Möglichkeit eines Richtungshörens genommen wird. Zudem kann der Patient durch da Eigenrauschen des Hörgerätes auf der gesunden Seite gestört werden. Letztlich muss er auf der normal hörenden Seite ein Hörgerät tragen, wo er eigentlich gar keines bräuchte. Unsere bisher mit dem BAHA als CROS versorgten Patienten sind damit sehr zufrieden.

Das BAHA wird erfolgreich in der Versorgung einseitig Ertaubter als CROS-Versorgung eingesetzt. Voraussetzung ist eine Normalhörigkeit oder leichte Schwerhörigkeit auf dem anderen Ohr. Bei dieser Art der Versorgung stellt sich bei vielen Patienten ein "pseudo-stereophones" Hören wieder ein.


Einseitige oder beidseitige Versorgung mit BAHA?

Prinzipiell sollte immer versucht werden bei allen Menschen ein beidohriges Hören zu ermöglichen. Dieses Stereohören erlaubt erst die räumliche Orientierung. Auch Musik klingt im Stereoklang vielreicher, voller und angenehmer als in Mono.

Wenn eine beidseitige Schwerhörigkeit vorliegt sollten also beidseits Hörverstärkungen angepasst werden. Bei einer einseitigen Mittelohrschwerhörigkeit und einer Schallempfindungsschwerhörigkeit der Gegenseite empfiehlt sich damit die einseitige Versorgung mit dem knochenverankerten Hörgerät BAHA in Kombination mit einem konventionellen akustischen Hörgerät der anderen Seite.

Bei einer beidseitigen Schallleitungsschwerhörigkeit empfehlen wir auch eine beiderseitige Versorgung mit dem BAHA. Es leuchtet ein, dass mit nur einem Hörgerät immer nur "mono" gehört werden kann, und nie "stereo".

In einer deutschen Studie wurden 48 beidseitig mit einem BAHA versorgten Patienten untersucht. Bis auf 2 tragen alle stets ihre beiden BAHAs - der beste Beweis für den Nutzen der beidseitigen Versorgung. Man konnte aber auch zeigen, dass sich das Sprachverständnis im Störgeräusch und das Richtungsgehör verbessert.


Über Knochenleitung hören

Die Knochenleitung (zum Beispiel Stimmgabel) kommt keineswegs nur bei der Hörprüfung oder den Knochenleitungshörgeräten vor. In der Tat nehmen wir die eigene Stimme etwa zu gleichen Anteilen über Luft- und Knochenleitung wahr. Unser Gegenüber hört dagegen lediglich den Anteil, der über die Luft übertragen wird. Das ist der Grund dafür, dass wir die eigene Stimme häufig gar nicht auf Anhieb nicht erkennen, wenn sie vom Tonband abgespielt wird: die Knochenleitung fehlt.

Bei einem knochenverankerten Hörgerät handelt es sich um eine Sonderform eines Knochenleitungshörgerätes, bei dem die Schallenergie über einen elektromagnetischen Wandler direkt über eine im Warzenfortsatzknochen implantierte Titanschraube abgegeben wird. Sie fließt über die Knochenleitung direkt ins Innenohr. Das Hörgerät selbst ist an dieser Verankerung, nämlich der Titanschraube, die mit einem Aufsatz (abutment) durch die Haut nach außen ragt, über einen Bajonett- oder Schnappverschluss befestigt und kann leicht eingesetzt und wieder abgenommen werden. Das System wird unter dem Namen BAHA (Akronym für Bone Anchored Hearing Aid) vertrieben. Es wurde in der Arbeitsgruppe um Tjellström, Håkansson und Carlsson in Göteburg (Schweden) entwickelt. Der erste schwerhörige Patient wurde dort 1977 mit einem Prototyp versorgt. Die Größe der Schalleitungskomponente spielt lediglich insofern eine Rolle, als dass der mit dem knochenverankerten Hörgerät erzielte Benefit (funktionelle Hörgewinn, Sprachverständlichkeit) sogar umso größer ist, je höher die Schalleitungskomponente.

Konventionelle Knochenleitungshörgeräte sind bereits seit langem im Einsatz. Ihr Prinzip ist die Übertragung der Schallenergie über einen auf die Haut des Warzenfortsatzes aufgedrückten Vibrator. Sie können über einen Bügel, ein Kopfband oder in einem Brillengestell (Hörbrille) getragen werden. Neuerdings wird es auch für das BAHA-Gerät ein Stirnband unter dem Namen Softband angeboten.


BAHA-Softbänder ermöglichen den benötigten Anpressdruck um Vibrationen an den Warzenfortsatz weiterzuleiten.

BAHA-Softband beim Kleinkind


Diese konventionellen Knochenleitungshörgeräte sind zum Beispiel bei Säuglingen und Kleinkindern mit beiderseitiger Gehörgangsatresie die einzige Versorgungsmöglichkeit in den ersten Lebensjahren. Ihnen ist jedoch gemeinsam, dass ein gewisser Anpressdruck zur Überwindung der Dämpfung durch die Haut und zur ausreichenden Schallübertragung benötigt wird. Obwohl die Versorgung in den ersten Lebensjahren meist erfolgreich ist, kann dieser Anpressdruck bei langfristiger Anwendung zu Hautdruckstellen und Kopfschmerzen führen, so dass die Hörgeräte lediglich eine begrenzte Zeit getragen werden. Pointiert kann zumindest für einen Teil der Patienten gesagt werden, dass sie entweder hören und Schmerzen haben oder keine Schmerzen haben, aber auch nicht hören. Im Gegensatz dazu erfolgt bei den knochenverankerten Hörgeräten die Übertragung der Schallenergie direkt auf den Knochen, so dass die oben genannten Schmerzen nicht auftreten, weil kein Anpressdruck erforderlich ist. Aber auch die Dämpfung durch die Haut entfällt, so dass die Schallübertragung gleichzeitig distorsionsfrei und energiesparend (Batterieverbrauch!) wird. Dies registriert der Patient in Form einer deutlich klareren Übertragungsqualität mit höherer Lautstärke. Es konnte außerdem gezeigt werden, dass sich die Sprachentwicklung bei Kindern mit knochenverankerten Hörgeräten verbessert.


Die Knochenverankerung – Osseointegration

Vater und Wegbereiter dieser Methode war der Schwede Per-Ingvar Brånemark (Bild rechts), der die hervorragende Biokompatibilität von Titan bei direktem Kontakt mit vitalem Knochen entdeckte und dafür den Begriff der "Osseointegration" prägte. Lichtmikroskopisch lässt sich zeigen, dass an 60 bis 80 Prozent der Implantatoberfläche ein solcher direkter Kontakt besteht. Elektronenmikroskopisch findet man jedoch auch an diesen direkten Kontaktstellen eine 100 bis 400 nm dünne amorphe Schicht, die aus Proteoglykanen besteht. Aufgrund dieser Erkenntnisse empfahl Albrektsson folgende Definition für die Osseointegration: "Die Osseointegration ist ein Prozess, bei dem eine klinisch-asymptomatische, rigide Verbindung eines alloplastischen Implantats im vitalen Knochen erreicht wird und unter funktioneller Belastung erhalten werden kann". Die Methode wurde 1965 erstmals beim Menschen zur Stabilisierung eines implantatgestützten Zahnersatzes angewandt.

Seit 1966 konnten in der Zahnheilkunde bei über 700.000 Patienten Erfahrungen mit den Brånemark-Titanimplantaten gewonnen werden. 1977 erfolgte erstmalig durch Tjellström eine Implantation im extraoralen Bereich, und zwar für ein knochenverankertes Hörgerät. Ab 1979 wurden auch kraniofaziale Defekte mit knochenverankerten Epithesen versorgt.


Die Operation

Die Operation wird in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff setzt sich prinzipiell aus 2 Schritten zusammen:

Der 1. Schritt besteht im Wesentlichen aus Knochenbohrung und Eindrehen der Titanschraube von 3 oder 4 mm Länge. Früher musste dazu noch ein Gewinde in den Knochen geschnitten werden. Heute steht aus dem Brånemark-System eine selbstschneidende Titanschraube zur Verfügung. Der 2. Schritt beinhaltet die maximale Ausdünnung und Enthaarung der umgebenden Haut sowie das Durchführen des Implantates durch die Haut. Die Hautausdünnung in der Umgebung der Titanschraube, vermeidet Taschenbildungen und Hautbewegungen um das Implantat, die zu Entzündungen führen könnten. Auf das eigentliche Titanimplantat wird ein Aufsatz (perkutaner Pfeiler oder "Abutment" genannt) geschraubt, der dann durch die Haut nach außen ragt. Diese beiden Schritte werden klassischerweise zweizeitig in einem Abstand von 3 Monaten durchgeführt. Heute können jedoch auch beide Schritte in einer einzigen Operation durchgeführt werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • der Patient ist erwachsen
  • der Knochen ist dicker als 3 mm
  • es ist keine Strahlentherapie erfolgt oder geplant

Da eine zu frühe Belastung die Gefahr der Bildung fibrösen Gewebes um die Implantate mit sich bringt, was einer fehlgeschlagenen Osseointegration beziehungsweise einem Implantatverlust gleichkommt, muss mindestens eine 6-wöchige belastungsfreie Einheilungsphase eingehalten werden. Das bedeutet, auch bei einseitigem chirurgischen Vorgehen darf das BAHA erst nach 6 Wochen aufgesetzt werden. Bei Kindern und bestrahlten Erwachsenen gehen wir immer zweizeitig vor. Die Einheilungsphase beträgt dann 6 Monate! Es wird ein spezielles Instrumentarium benötigt. Wichtig ist, das operative Trauma für den Knochen zu minimieren. Da nachgewiesen wurde, dass die kritische Temperatur zur Erzeugung eines Hitzeschadens am Knochen bei 47 °C während einer Minute liegt, gilt es, die von der Brånemark-Technik geforderten strengen Regeln zu beachten, um so die Temperatur bei nur 34 °C zu halten:

  • niedrige Bohrgeschwindigkeit
  • intermittierend auszuübendem Druck
  • ausgiebiger Spülung zu beachten

Neben dem Gebot höchster Sterilität dürfen auch die Titanimplantate nach Entfernung ihrer Verpackung zur Erhaltung der Oberflächenenergie und Vermeidung von Verunreinigungen nur mit Titaninstrumenten angefasst werden. Der Ohrknochen ist ein relativ kompakter Knochen, der deshalb gute Voraussetzungen für eine Osseointegration bietet. Hier reicht in der Regel ein Titanimplantat aus. Bei Kindern oder bei unsicherer Knochensituation kann es sinnvoll sein ein zusätzliches Implantat als Reserve zu setzen.


Erfahrung mit BAHA

Das BAHA-System wird in Europa seit den späten siebziger Jahren als erfolgreiche Behandlungsmethode eingesetzt. Das BAHA lässt sich leicht bedienen und dezent hinter dem Ohr unter den Haaren platzieren.

In der Schweiz sind wir in den letzten Jahren führend in der Anzahl der BAHA Operationen. Diese Erfahrung kommt auch unseren Pateinten zu Gut. Sie profitieren von einem reibungslosen operativen und administrativen Ablauf der BAHA-Versorgung.


BAHA Geräte

Bei normalem bis leicht schwerhörigem Ohr der Gegenseite bietet der Hersteller Cochlear® verschiedene Geräteoptionen. Moderne BAHA Geräte sind vielseitig programmierbar, auch über eine App auf Ihrem Handy. Audiosignale können direkt vom iPhone, iPad oder iPod touch übertragen werden.

Bei reduziertem Gehör der Gegenseite kommt der stärkere Baha® 3 Power Soundprozessor zur Anwendung. Es ist äusserlich nur leicht grösser.

Informationen über die neusten BAHA Audioprozessoren der Firma Cochlear®


Der moderne Baha® 5 Soundprozessor von Cochlear®

Noch mehr Leistung für Menschen mit stärkerem Hörverlust mit dem Baha® 3 Power Soundprozessor von Cochlear®

Artikel zu BAHA in Tellmed.ch